Leipzig-Halle

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Geschichte

Im April 1927 wurde der damals noch unter dem Namen Skeuditz bekannte Flugplatz eröffnet. Damals bestand dieser Platz aus einem kleinen Flugfeld, einem provisorischen Hangar und einem Verwaltungsgebäude. 1928 wurde eine 400m lange Piste errichtet und der Name zum Flughafen Halle/Leipzig umbenannt. In den 30er Jahren sind einige Gebäude (Restaurant, Verwaltungs- und Abfertigungsgebäude) erneuert bzw. neu gebaut worden. Der Flughafen konnte 1937 an die 4. Stelle der verkehrsreichsten Flughäfen Deutschlands rücken, bevor die rasante Entwicklung mit dem Beginn des 2. Weltkrieges ein Ende fand. Die deutsche Luftwaffe nutzte fortan den Flughafen ausschließlich für ihre Zwecke. 1944 wurde ein Großteil des Flugahfens durch Angriffe der Allianz zerstört. Nach Kriegsende wurde der Flugplatz zunächst vorwiegend als Werkflugplatz genutzt. Bis 1960 ist dann eine 2500m lange Piste gebaut worden, die anfangs jedoch nicht ausreichend genutzt wurde, weil der ansässige Flugzeugbau bald sistierte. Ab 1963 wurden 2 Mal jährlich Messen am Flugplatz veranstaltet, so dass saisonal ein guter Betrieb erreicht werden konnte. Die Anlagen wurden stetig ausgebaut, so dass der Flughafen ab 1972 ganzjährig als Verkehrsflughafen genutzt werden konnte. 1990 wurde mit der Wiedervereinigung die Flughafen Leipzig GmbH gegründet. 1992 gab es erstmals ein Aufkommen von 1 Million Passagiere. 1996 wurde der Terminal B fertiggestellt, um ein Passagieraufkommen von 3,5 Millionen gerecht zu werden. 2000 wurde der neue Tower in Betrieb genommen und die nördliche Piste von 3600m Länge eingeweiht. 2003 sind der Check-In und Servicebereich erneuert worden, sowie der Flugahfenbahnhof der Deutschen Bahn in Betrieb genommen und ein neuer Zentralterminal (für 4,5 Millionen Passagiere pro Jahr) eröffnet worden. 2007 begann die Inbetriebnahme der Südbahn. Es konnte fortan zeitgleich auf beiden Bahnen gestartet und gelandet werden, ohne jegliche Nutzlastbeschränkung. Ende 2006 wurde aus Gründen der Lärmbelästigung ein Nachtflugverbot von 22:30 bis 5:30 festgelegt, welches sich auf Passagierflugzeuge beschränkte. Expressfrachtflüge waren weiterhin erlaubt, so dass die Voraussetzungen für das Luftdrehkreuz der DHL und European Air Transport Leipzig GmbH geschaffen waren. Im März 2008 wurde das Drehkreuz eröffnet. Militärisch wird der Flughafen u.a. für Flüge der NATO und der US-Armee genutzt.

Positionen

EDDP_ATIS 123.950
EDDP_DEL 121.800
EDDP_GND 121.670
EDDP_N_TWR 125.950
EDDP_S_TWR 121.100

Runways

Runway 08L / 26R Runway 08R / 26L
Länge: 3600 m

Breite: 45 m

Anflughilfen: ILS/NDB

Länge: 3600 m

Breite: 60 m

Anflughilfen: ILS

TORA:
08L A2 3600 m
A3 2450 m
A4 1850 m
A5 1745 m
26R A8 3600 m
A7 2450 m
A6 1850 m
A5 1745 m
TORA:
08R S1 3600 m
S2 3270 m
S3 2450 m
S4 1850 m
S5/H5 1595 m
26L S10 3600 m
S9 3270 m
H8 2885 m
S8 2850 m
H7 2760 m
S7 2725 m
S6 2250 m
S5/H5 1895 m

Rollstrecken

Eastbound-Operations

  • Inbound Traffic Runway 08L:
Apron 1: A5, A6, A7, A8, A9 => C => E8 => N
Apron 2: A5, A6, A7, A8, A9 => C => E8 => H8 => S8 => T => V
Apron 4 & 5: A5, A6, A7, A8, A9 => C => E8 => H8 => S8 => V
  • Outbound Traffic Runway 08L:
Apron 1: N => W1 => A1 => A2
Apron 2: V => S1 => H1 => W1 => A1 => A2
Apron 4 & 5: T => S1 => H1 => W1 => A1 => A2
  • Inbound Traffic Runway 08R:
Apron 1: H5, H7, H8 => N
Apron 2: S5, S6, S7, S8 => T => V
Apron 4 & 5: S5, S6, S7, S8 => V
  • Outbound Traffic Runway 08R:
Apron 1: N => H1
Apron 2: V => S1, S2
Apron 4 & 5: T => S1, S2

Westbound-Operations

  • Inbound Traffic Runway 26L:
Apron 1: H1, H5 => N
Apron 2: S1, S2, S3, S4, S5 => T => V
Apron 4 & 5: S1, S2, S3, S4, S5 => T
  • Outbound Traffic Runway 26L:
Apron 1: N => H5, H7, H8
Apron 2: V => T => S5, S7, S8, S9, S10
Apron 4 & 5: V => S5, S7, S8, S9, S10
  • Inbound Traffic Runway 26R:
Apron 1: A2, A3, A4, A5 => C => W1 => N
Apron 2: A2, A3, A4, A5 => C => W1 => H1 => S1 => V
Apron 4 & 5: A2, A3, A4, A5 => C => W1 => H1 => S1 => T
  • Outbound Traffic Runway 26R:
Apron 1: N => E8 => C => A6, A7, A8, A9
Apron 2: V => T => S8 => H8 => E8 => C => A6, A7, A8, A9
Apron 4 & 5: V => S8 => H8 => E8 => C => A6, A7, A8, A9

Aprons und Gates

Apron 1

Haupt-Apron

Gatepositionen 126, 128, 130, 132, 134

Parkpositionen 101 - 121, 137 - 143

General Aviation

Apron 2

Cargo-Apron

Apron 4

Cargo-Apron (DHL)

Parkpositionen 401 - 478

Apron 5

Maintenance area (?)

Standard Gate Procedures

zu ergänzen

Abflugrouten

BIRKA: nach (Süd-)Westen (z.B. EDDF)
KUMER: nach Westen (z.B. EDDK, EDDL)
EMBOX: nach Norden/Nordwesten (z.B. EDDV, EDDW, EKCH)
MAG: nach Norden (z.B. EDDH, EDDV)
BUROK: nach Norden, nur verfügbar in den Nachstunden 2200z-0500z (2100z-0400z)
RUDAK: nach Berlin (EDDB, EDDI, EDDT)
PEPOL: nach Norden und Osten (z.B. ESSA, EFHK, EPWA)
TORPU: nach Osten und Süden (z.B. EDDC, LHBP, LKPR)
NAMUB: nach Südwesten (z.B. EDDF, EDDS)

Hinweise

  • In der Freeware-Szenerie Saxonia ist südlich von Taxiway CHARLIE ein Apron enthalten, der ursprünglich zwar geplant, aber nie gebaut wurde und deshalb nicht in den Karten eingezeichnet ist.
  • Taxiway ECHO wurde mit dem Umbau des Airports neu nummeriert von E1 nach E8, daher kann es vorkommen, daß Piloten E8 nicht kennen.
  • Taxiway NOVEMBER wurde mit dem Umbau des Airports am östlichen Ende verändert, bisher haben nur X-Plane-Szenerien den neuen Weg. Bei anderen Szenerien ist der Abzweig N<->E1 genau auf Höhe der neuen Südbahn!